4. Dezember 2007
In der Sprachheilschule Wabern werden mehrfachbehinderte hör- und sprachbehinderte Kinder und Jugendliche unterrichtet. Neben dem Schulbetrieb gehört auch ein Internat zum Angebot der Schule. Die Schülerinnen und Schüler werden von Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen, Lehrerinnen und Lehrern sowie Therapeutinnen und Therapeuten betreut. Weitere Personen sind im Hausdienst, im technischen Dienst und in der Verwaltung angestellt – total arbeiten rund 110 Personen an der Schule.
Rauchen im Gebäude ganz verboten
Die Sprachheilschule hat wie viele andere Betriebe in der Schweiz im April 2007 einen Informationsflyer über die Aktion «arbeitsplatz.rauchfrei.» erhalten. Die Institutionsleitung ist der Aufforderung gefolgt und hat sich entschieden, die Sprachheilschule anzumelden und das Rauchen im ganzen Haus offiziell zu verbieten. An den verschiedenen internen Bereichskonferenzen wurde dieser Entscheid bekannt gegeben.
Die Raucherinnen und Raucher, die etwa 10 Prozent der Belegschaft ausmachen, tragen die neue Regelung problemlos mit. Einige haben ihre Einstellung zum Rauchen geändert oder versuchen sogar einen Rauchstopp. Die Aktion «arbeitsplatz.rauchfrei.» bietet auch hier über die unterstützenden kantonalen Fachstellen Lösungen an.
Neuer Aufenthaltsraum für Mitarbeitende
Mit dem Preisgeld von 7'500 Franken wird die Sprachheilschule den Aufenthaltsraum für die Mitarbeitenden umgestalten, damit sich in Zukunft alle noch wohler fühlen.
Ruth Herzig und Jürg Jakob (Sprachheilschule Wabern) nehmen den Preis von Christina Eggenberger (Bundesamt für Gesundheit) entgegen. |

