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Bei Loeb sind jetzt auch die Pausen rauchfrei 
Das Berner Warenhaus Loeb ist eine Institution. arbeitsplatz.rauchfrei.» hat das Unternehmen dazu motiviert, Rauchregelungen konsequent umzusetzen und die Mitarbeitenden in allen Räumen vor dem Passivrauchen zu schützen.

 

 

 

4. Dezember 2007

Direkt am Bahnhofplatz Bern gelegen ist der Loeb nicht zu übersehen. Das Berner Warenhaus mit Tradition hat hier seinen Hauptsitz, an dem 620 Angestellte arbeiten. Eine Mehrheit ist im Verkauf beschäftigt, aber auch die Bereiche Marketing, Informatik, Einkauf oder Verwaltung sind hier angesiedelt.

Bestehende Rauchregelungen konsequent umgesetzt

Für Kundinnen und Kunden des Warenhauses mag es erstaunen, dass Loeb den Schutz vor Passivrauchen verbessern musste – die Verkaufsräume sind seit langem rauchfrei. Hingegen wurde bis vor kurzem in verschiedenen Büros, in Teilen des Personalrestaurants und im integrierten Tea-Room geraucht.

Zur Zeit der Lancierung von «arbeitsplatz.rauchfrei.» war der Schutz vor Passivrauchen regelmässig Thema im Unternehmen. Vermehrt hatten sich Mitarbeitende bei ihren Vorgesetzten, bei der Personalabteilung oder bei der Angestelltenkommission über den störenden Rauch beklagt. Angestelltenkommission und Unternehmensleitung haben deshalb die Aktion «arbeitsplatz.rauchfrei.» zum Anlass genommen, die auf dem Papier bereits bestehenden Regelungen des Rauchens konsequent umzusetzen und nichtrauchende Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter künftig umfassender zu schützen.

Zwei Pausenräume und eine Raucherkabine

Loeb hat sich im März 2006 bei der Aktion «arbeitsplatz.rauchfrei.» in der Kategorie Bronze angemeldet. Gleichzeitig wurden die Mitarbeitenden am Anschlagbrett über die Teilnahme und die bevorstehenden Veränderungen informiert: Geraucht werden durfte von nun an nur noch in einem der beiden Pausenräume. Einem Aufstieg in Kategorie Silber bei «arbeitsplatz.rauchfrei.» stand so nichts mehr im Weg. Da parallel zu diesen Massnahmen das Personalrestaurant umgebaut wurde, konnte dort zusätzlich eine Raucherkabine vorgesehen werden. Diese baulichen Anpassungen werden demnächst fertiggestellt.

Während die nichtrauchenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sich über diesen Schritt freuten, standen die Raucherinnen und Raucher der Umstellung skeptisch gegenüber. Die Lösung mit den zwei Pausenräumen und der Raucherkabine im Personalrestaurant konnte den unterschiedlichen Bedürfnissen Rechnung tragen und auch die anfänglichen Bedenken der Raucher zerstreuen.

Das Preisgeld von 5'000 Franken, das Loeb dank der Umstellung und dem dadurch verbesserter Passivraucherschutz gewinnt, dürfte die letzten Skeptiker überzeugen: Loeb will den Gewinn in Absprache mit der Angestelltenkommission zu Gunsten der Mitarbeitenden einsetzen.

 

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Nicole Loeb, Delegierte des Verwaltungsrates, und Heinz Baum, CEO Loeb AG, nehmen den Check in der Höhe von 5'000 Franken von Christina Eggenberger, Bundesamt für Gesundheit (Mitte), entgegen.

 

Medienecho 

Berner Zeitung, 5.12.07

BZ
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