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Die ersten Gewinner stehen fest 
Mit der Aktion «arbeitsplatz.rauchfrei.» motivieren BAG, SECO und santésuisse Schweizer Unternehmen, für ihre Mitarbeitenden rauchfreie Arbeitsplätze zu schaffen. Bereits mehr als 1900 Betriebe beteiligen sich an der Aktion. Bis heute profitieren dadurch 200'000 Arbeitnehmende vom Engagement ihrer Arbeitgeber, geniessen eine bessere Gesundheit und eine höhere Arbeitsplatzqualität dank rauchfreier Luft.

 

 
 

 

30.11.2007 

Die auf drei Jahre angelegte Aktion «arbeitsplatz.rauchfrei.» wurde vom Bundesamt für Gesundheit (BAG), dem Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) und dem Verband der schweizerischen Krankenversicherer (santésuisse) im Februar 2006 zum Schutz vor Passivrauchen lanciert. Die freiwillige Aktion soll Klein-, Mittel- und Grossbetriebe, Organisationen und Verwaltungen dazu anregen, ihren Mitarbeitenden rauchfreie Arbeitsplätze zu bieten. Auf Wunsch werden die Betriebe in diesem Prozess von kantonalen Fachstellen kompetent begleitet.

Regelmässig durchgeführte Umfragen zeigen, dass heute noch 42% der Arbeitnehmende unfreiwillig Tabakrauch einatmen, 2004 waren noch 47% dem Passivrauch ausgesetzt. Die Entwicklung ist positiv, es sind jedoch weitere Anstrengungen zum Schutz vor Passivrauchen notwendig.

Die Aktion «arbeitsplatz.rauchfrei.» bringt viele Vorteile. Rauchfreie Arbeitsplätze reduzieren krankheitsbedingte Ausfälle und senken Kosten. Erfahrungen aus der Aktion zeigen, dass sich der Weg hin zum rauchfreien Arbeitsumfeld auch positiv auf das Arbeitsklima auswirkt. Sowohl Raucher wie auch Nichtraucher begrüssen klare Regeln, die Konfliktsituationen rund ums Rauchen in den Betrieben verhindern.

Als Belohnung für den aktiven Schutz vor Passivrauchen wurde unter den teilnehmenden Firmen im August die Gesamtgewinnsumme von 50'000 Franken verlost. Acht Firmen zwischen Visp/VS und Wängi/TG dürfen zwischen November 2007 und Januar 2008 ihre Preise entgegen nehmen.

Die Betriebe konnten sich in drei Kategorien anmelden und ihren Status jedes Jahr um eine Kategorie verbessern. Firmen in der Kategorie «Gold» schützen ihre Arbeitnehmenden umfassend vor Passivrauchen. Alle Büros und gemeinsam genutzte Räume sind rauchfrei. In der Kategorie «Silber» ist das Rauchen in der Cafeteria in dafür bezeichneten Bereichen erlaubt. Die Kategorie «Bronze» bedeutet, dass in der Cafeteria und in Einzelbüros das Rauchen möglich ist. Für Rauchende können in allen Kategorien spezielle Raucherräume eingerichtet werden.

Die Aktion geht jetzt in die letzte Runde. Anmeldungen sind nur noch in der Kategorie «Gold» möglich. Unter den teilnehmenden Firmen werden wiederum 50'000 Franken verlost.

Zahlen und Fakten

  • 42% der Arbeitnehmenden sind am Arbeitsplatz dem Tabakrauch anderer ausgesetzt.*
  • 84% der nichtrauchenden Erwerbstätigen und 63% der rauchenden Erwerbstätigen wünschen sich am Arbeitsort ein totales Rauchverbot.*
  • Vorsichtige Schätzungen ergeben, dass jedes Jahr in der Schweiz mehrere hundert Nichtrauchende infolge Passivrauchens vorzeitig sterben.
  • Passivrauchen schadet der Gesundheit. Es kann bei exponierten Nichtraucherinnen und Nichtrauchern Lungenkrebs, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Asthma und Infektionen der Atemwege verursachen.

* Quelle: Tabakmonitoring

Weitere Informationen:
Bundesamt für Gesundheit, Kommunikation, Karine Begey, Telefon 031 322 95 05.


 
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