Trennlinie
Resilux Schweiz AG: Rauchfrei in den Frühling 

Der 1991 gegründete Betrieb mit Sitz in Bilten GL ist eine der bedeutendsten Firmen auf dem PET-Verpackungssektor. Die gesamte Geschäftstätigkeit bezieht sich auf die Produktion und den Verkauf von PET-Vorformlingen und Flaschen unterschiedlichster Form, Grösse und Farbe. Solche PET-Flaschen dienen der sicheren Aufbewahrung flüssiger Substanzen aus dem Lebensmittelbereich, der Kosmetik oder der Chemie. Produkte aus PET (Polyethylentheraphthalat) sind leicht rezyklierbar und somit umweltfreundlich. Ein hohes Niveau an Produktivität und fortschrittliche Technologie zeichnen den Betrieb aus, und Optimierungen in der eigenen Firma erfolgen regelmässig.

Bemühungen um einen gesundheitsfördernden Arbeitsplatz

Der Geschäftsleitung ist es seit langem ein Anliegen, für alle Mitarbeitenden ein gesundes, angenehmes Umfeld zu schaffen. Dass täglich frische Früchte und Gratisgetränke zur Verfügung stehen, ist im Betrieb bereits zur Selbstverständlichkeit geworden. So war es dann nichts als eine logische Folge dieser Bemühungen, auch den Rauch aus sämtlichen Innenräumen des Betriebs zu verbannen – aus Gründen des Gesundheitsschutzes, der Hygiene und nicht zuletzt eines positiven Images.

Veränderungen mit grosser Wirkung

Eine erste Kontaktnahme mit der Lungenliga Glarus erfolgte im Dezember 2006. Daraufhin wurde ein Massnahmenplan erstellt, und bereits Ende Januar 2007 wurde der ganzen Belegschaft an einer Informationsveranstaltung das geplante Vorgehen bekannt gegeben. Wichtige Schritte waren bereits realisiert. Eingangsbereich, Produktionshallen und sämtliche Büroräume waren schon rauchfrei. So galt es vor allem, den Pausenraum für die Rauchenden zu renovieren, als Nichtraucherort zu deklarieren und die einzige Möglichkeit zum Rauchen ins Freie, auf einen gedeckten Platz auf dem Firmenareal, zu verlegen.

Aussteigewillige Raucher: hochmotivierte Gruppe für den internen Rauchstoppkurs

Die geplante Umstellung bewog sieben aufhörwillige Raucher den zeitgleich mit den strukturellen Massnahmen von der Firma offerierten Rauchstopp-Kurs zu besuchen. Die regelmässige Arbeit unter der Leitung der Rauchstopp-Beraterin der Lungenliga war geprägt von viel Wille, Respekt, gegenseitiger Unterstützung und neuen Erfahrungen. Erst allmählich wurde den Teilnehmern bewusst, dass der Verzicht auf den Glimmstängel mehr bedeutet als eine lästige Gewohnheit loszuwerden: Der ganze Lebensstil verändert sich, und es eröffnen sich bisher ungenutzte Möglichkeiten der Lebensgestaltung. Die positiven Auswirkungen des Rauchstopps kamen für die Mehrheit der Gruppe klar und deutlich zum Ausdruck.


Rauchfrei werden – eine Supersache, meint Reinhard Menzi, COO der Firma. Und Personalfachfrau Karin Reiner stellt fest, dass das Projekt „Resilux – rauchfrei" bei den Mitarbeitenden durchwegs auf ein positives Echo gestossen sei. Zu diesem äusserst befriedigenden Resultat – den Übergang zum rauchfreien Alltag erfolgreich zu schaffen – seien aber viele Gespräche, die dezidierte Absicht und Unterstützung der Firmenleitung und eine seriöse Betreuung durch die Rauchstopp-Trainerin unabdingbar gewesen.
 

www.resilux.com
 


 
spacer