Die Sonnenstadt Siders mit ihren rund 16'000 Einwohnern kann seit jeher mit vielen Sehenswürdigkeiten aufwarten. Seit Oktober 2006 ist die Gemeinde um noch eine Besonderheit reicher: In den Räumlichkeiten der Gemeindeverwaltung wird nicht mehr geraucht – zum Wohle aller.
Siders, Hauport für eine Region mit rund 50'000 Einwohnern, liegt umgeben von Weinbergen im Herzen des Wallis am rechten Rhoneufer. Unter anderen Sehenswürdigkeiten stechen der Gerundensee, die Schlösser, Kirchen und die typischen Ortsteile mit ihren pittoresken Häusern besonders hervor. Das gute Klima dieser Region ist ein weiteres Plus der von vielen Touristen besuchten Sonnenstadt.
Gesundheit des Personals im Vordergrund
Das Klima – oder besser die Luft, ist seit dem 1. Oktober 2006 auch in den Räumlichkeiten der Gemeindeverwaltung besser, weil rauchfrei: Seit diesem Tag beteiligt sich die Gemeinde mit ihren rund 150 Mitarbeitenden auf Initiative des Gemeinderates am Projekt Arbeitsplatz rauchfrei. Als Teilnehmer der Kategorie Gold ist das Rauchen seit diesem Moment in sämtlichen Räumlichkeiten der Gemeinde-verwaltung von Siders untersagt.
„Hauptsächlich“, so Sarah Clavien, Personalchefin der Gemeindeverwaltung und Verantwortliche für dieses Projekt, „waren es die Gesundheit unseres Personals sowie der Kampf gegen das Passivrauchen, die uns dazu bewogen, an dieser Aktion teilzunehmen.“ Zusätzlich wollten die Verantwortlichen auch das altehrwürdige Gemeindehaus schonen und nicht unnötig dem Rauch aussetzen.
Jetzt rauchen alle weniger
Bis Oktober 2006 war das Rauchen in der Gemeindeverwaltung hauptsächlich in den Pausenräumen gestattet, es liess sich aber nicht immer vermeiden, dass der Zigaret-tenrauch auch den Weg in die Büros fand. Diese Zeit gehört nun der Vergangenheit an. Ein Praktikant hat während rund 80 Stunden ein Konzept ausgearbeitet und dieses unter Mithilfe aller umgesetzt. Ungefähr 30 Raucher waren von den verordneten Massnahmen betroffen. Diese haben mittlerweile zwar nicht auf ihre Gewohnheit verzichtet, rauchen aber weniger. Auch deshalb, weil ihr gewünschtes Rauchzimmer bei den Verantwortlichen nicht auf Gegenliebe stiess und sie nur noch ausserhalb der Räumlichkeiten der Gemeindeverwaltung rauchen können.
Mit Plakaten gegen das Passivrauchen
Die Gemeindemitarbeiter von Siders, die mittels Plakaten auf die Folgen des Rauchens und Passivrauchens hingewiesen wurden, haben insgesamt positiv auf die Aktion reagiert. Eine gute und stetige Information sowie Aufklärungsarbeit über die Folgen des Passivrauchens haben gemäss Sarah Clavien zur grossen Akzeptanz beigetragen. Sie ist überzeugt, dass das Arbeiten in einer rauchfreien Umgebung allen Mitarbeitenden nun noch mehr Freude bereiten wird.
Link zur Gemeinde Siders
